Der Kegelclub aus Luenen sagt Herzlich Wilkommen.
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Komm doch zu den Kugelstossern!
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Während eines ihrer berühmt-berüchtigten
„Herrenabende" am 18.02.1995 kam einer jungen männlichen Clique die glänzende
Idee, doch einen Kegelverein zu gründen. Der Grund dafür war eindeutig: zu den
Freunden, die sich zum Teil schon aus der „Sandkastenzeit" kannten, gesellten
sich mehr und mehr Lebensgefährtinnen, sodass die Zeit füreinander nach und nach
immer geringer wurde. Man wollte sich zumindest einmal im Monat Zeit füreinander
nehmen und den Treff mit Kegeln verbinden. Der Kegelclub „Die Kugelstoßer" fand
somit im „Bierart" in Lünen seinen Ursprung. Gründungsmitglieder waren
seinerzeit Martin und Sascha Kusserow, Dirk (ehemals) Meier, Sascha Netusil,
Michael Petry, Olaf Schnettker, Thomas Tölle und Thorsten Zingler.
Der erste Kegelabend ließ nicht lange auf sich
warten: am 25.02.1995 fand dieser in der Gaststätte "Akropolis?" statt. Nach dem
ersten Weihnachtskegeln am 02.12.1995 (mit Partnerinnen, falls vorhanden) wurden
dann am 30.12.1995 mit Sven Wähler und Kai-Uwe Weber die ersten neuen Mitglieder
aufgenommen.
Im April 1996 kam es dann während des ersten
Kegelausfluges („Center Parcs") zum ersten großen „Knall", worauf Dirk (ehemals)
Meier und Sven Wähler den Club verließen. Sascha Kusserow war in den letzten
Monaten gelegentlich noch als Gastkegler vertreten. Der Club wurde trotzdem von
sieben Mitgliedern weiterhin aufrecht erhalten. Nach dem folgenden
Weihnachtskegeln am 14.12.1996 (wieder mit Partnerinnen) versuchten die
„Kugelstoßer", weiterhin Gastkegler, wie zum Beispiel „Waldi" Ciecierski und „Koko"
Grodowski, „fest" an sich zu binden. Ende 1997 war es dann soweit: Dirk
(ehemals) Meier stieg wieder ein und zu ihm gesellte sich Holger „Holgi" Bleide.
Mitte 1998 konnte der Club dann Mitglied
Nummer 10 begrüßen, nämlich Ralf „Rolla" Lagemann, der angehende Schwager von
Thorsten Zingler. Ende 1998 versuchte es dann Andreas Borbe, zunächst als
Gastkegler, dann als „feste Kraft". Er glich zu Beginn des Jahres 1999 den
Weggang von Thomas „Tom" Tölle aus.
Im Laufe der Zeit wurden zwei „Ereignisse" im
Jahr ein fester Bestandteil des Clubs: im November die Teilnahme am
Kegelwettbewerb in der „Münsterlandhalle" sowie im Dezember das Weihnachtskegeln
mit den Partnerinnen.
Anfang 2001 kam es zur nächsten Fluktuation: „Holgi"
Bleide stieg nach einem Kegelwettbewerb in Münster aus, für ihn kam Andreas „Schlagge"
Schlageter, der „Schwippneffe" von Thorsten Zingler. Der Verdacht der
„Vetternwirtschaft" breitete sich aus...!
Ende 2000 kam es dann zum zweiten großen
„Knall", der beinahe das Aus für den Club bedeutet hätte. Zu Beginn des Jahres
2001 kamen dann die Fakten „auf den Tisch": man sprach sich aus und startete
einen Neubeginn.
Mitte 2001 folgte „Kailer" Weber seinem Borker
Nachbarn „Holgi", auch er stieg aus. Nur einen Monat später wurde er – wie auch
im Privatleben – durch Michael „Holzi" Holzapfel ersetzt, dem vorletzten
Neuzugang der „Kugelstoßer". Ende des Jahres stiegen dann Dirk (nun) Steinicke
und Andreas Borbe, der letzte Borker, aus. Zuvor gab es im November gleich zwei
Großereignisse, neben der „Münsterlandparty" nahmen die „Kugelstoßer" an einer
„Sambafahrt" nach Bad Hönningen teil. Letzterer Ausflug war bei traumhaften
Novemberwetter ein absoluter Volltreffer.
Bad Hönningen machte Lust auf mehr: im Sommer
2002 – als die Fußballweltmeisterschaft stattfand – ging es für vier Tage nach
Mallorca. Ein sagenhafter, wenn auch sehr anstrengender Ausflug. Michael Petry
konnte als einziger der acht verbliebenen Kegler aus beruflichen Gründen nicht
an dem Ausflug teilnehmen, er wurde durch „Waldi" Ciecierski (mehr als) ersetzt.
Seit 2003 ist auch „Waldi" dabei, als vorerst letzter Neuzugang des Clubs.
Zusammen mit „Waldi“ waren wir dann zu Anfang von 2003
neun Kegelclubmitglieder: die Gründungsmitglieder Martin Kusserow, Michael
Petry, Olaf Schnettker, Thorsten Zingler und Sascha Netusil sowie die
„Neu-Zugereisten“ Michael Holzapfel, Walter Ciecierski, Andreas Schlageter und
Ralf Lagemann.
Im Mai 2003 stieß dann Markus „Macke“ Röhling zu uns
und machte die „Zehn“ voll. „Macke“ hatte – aus unserer, nicht aus seiner
Sicht – einen fabelhaften Einstand: nach zwei Kegelabenden standen bereits 28
Gossen zu Buche.
Thorsten „Zille“ Zingler entpuppte sich 2003 als „FC
Bayern München“ des Kegelclubs, denn er wurde mit Abstand Erster, hatte 47
Punkte Vorsprung vor dem Zweiten, nämlich Olaf Schnettker. „Zille“ war es dann
auch, der für den Jahresrekord im „Fredenbaumkegeln“ sorgte: im Mai kam er auf
267 Punkte. Einige Mitglieder zogen schon in Betracht, ihm den rechten Arm zu
brechen, damit das Kegeln nicht immer so langweilig wird. Dann besann man sich
doch darauf, ihm es sportlich zu zeigen. „Schnecke“ hingegen erzielte im
Januar unübertroffene 35 Punkte beim „Münsterlandkegeln“. Was die Gossen
angeht, so schoss Michael Holzapfel 2003 den Vogel ab, seine exakt 100 „Pudel“
spülten 50,-- € in die Vereinskasse.
Nebenbei sei gesagt, dass – in Anlehnung an das
Skispringen – ein neues Wertungssystem eingeführt wurde: die beiden
schlechtesten Ergebnisse eines Kegelabends wurden als „Streichergebnisse“
betrachtet und nicht gewertet, sodass am Jahresende nur neun Termine in die
Wertung kamen.
2004 bedeutete in erster Linie eine „Breitseite“ für
die „Kugelstoßer“, denn mit Sascha Netusil und Ralf Lagemann mussten unsere
beiden „Küken“ berufsbedingt ins „deutsche Ausland“ umziehen. Beide
versicherten uns allerdings ihren Verbleib im Club, jedoch nicht mehr so
regelmäßig. „Macke“ Röhling hatte mit seinen eigenen Problemstellungen zu
kämpfen. Unsere ihm angebotene Hilfe nahm er nicht an und verließ uns.
„Macke“, du darfst gerne wiederkommen, wenn du deine Schwierigkeiten gelöst
hast!
Neben der alljährlichen Münsterlandparty (und dem
dauernden Versagen) stand dieses Mal ein Ausflug nach Hamburg an, denn Ralf
Lagemann lud ein sein neues Domizil zu besuchen. Der Trip nach Hamburg war
einsame spitze, wir ... äh ... äh ... nahmen an einer Hafenrundfahrt auf der
Alster teil, besuchten die St. Michaelis-Kirche (besser als „Michel“) bekannt
und zündeten dort Kerzen für benachteiligte Personen an und wir entschlossen
und spontan zu einer Stadtrundfahrt, um Hamburg´s kulturelle Vergangenheit
kennenzulernen (wer die Wahrheit wissen will, was also wirklich in Hamburg
geschehen ist, sollte uns direkt fragen, denn D A S gehört nun wirklich
nicht auf diese Seite).
Sieger 2004 wurde erneut „Zille“ mit ... blah ... blah
... blah ... ihr wisst schon. Für einen Rekord sorgte der „Holzmann“, denn er
schaffte es, seine Gossenstatistik, seine „Bilanz des Schreckens“, gleich um
40 „Pudel“ zu reduzieren. Hier schoss Andreas „Schlagge“ Schlageter mit 72
Gossen den Vogel ab. Erwähnt werden muss auch die Leistung von Olaf Schnettker,
denn er kam 2004 auf gerade einmal 15 Gossen.
Den Abgang von „Macke“ machte zu Beginn von 2005
Michael von Hof wett. Er wurde während der Fußball-Europameisterschaft im
vergangenen Jahr schon einmal von Michael Petry als Gastkegler angeschleppt.
Ihm schien der Kegelclub – trotz eines grausamen 0:0 gegen Lettland - zu
gefallen (er gefiel uns auch), sodass er sich uns anschloss. Einen festen
Spitznamen haben wir noch nicht gefunden: da wir schon einen Michael haben
(und dann auch noch ein Gründer – man stelle sich eine rauschende Ballnacht
vor und zwei Damen tragen das gleiche Abendkleid), fielen Bezeichnungen wie „Replacement
Michael“, „Repli“, „Mika“ oder „Retro“. Wenn euch dieses Thema in eurem
Innersten selbst tief berührt, könnt ihr ja eure Vorschläge auf unserer Seite
hinterlassen.
Zehn Jahre „Kugelstoßer“ standen im Februar 2005 fest,
Kinder wie die Zeit vergeht. Wir wollen auf jeden Fall weitermachen, das steht
fest. Ob es dann am 18.02.2045 zum 50jährigen Clubbestehen reichen wird? „Schau´n
´mer ´mal!“, wie es der „Kaiser“ gerne zu sagen pflegt. Ich habe da schon eine
Vision: der 77jährige Michael Petry stellt seinen Kräutertee ab, nimmt seinen
Krückstock und erreicht nach 538 Sekunden die Kegelbahn. Sein Wurf kommt
jedoch nicht an, nein nein, die Kugel eiert zurück: null Punkte. Der 75jährige
„Kussi“ (noch immer mit vollem Haar) wird von seiner mit barocken Formen
behafteten 22jährigen dunkelhaarigen Krankenschwester aus Lateinamerika zur
Bahn geführt, er kann die Kugel jedoch nicht hochheben. „Du
Dreckschüppengesicht!“ ruft da der 82jährige „Waldi“, er kommt jedoch mit
seinem Rollstuhl nicht weit genug zur Bahn, sodass er mit seiner
Sauerstoffmaske in Richtung Kegel wirft und immerhin fünf Puppen trifft. „Das
geht aber nicht!“, brüllt da der 75jährige Andreas „Schlagge“ Schlageter, der
mittlerweile in Insiderkreisen nicht mehr „Asbach-Andi“, sondern nur noch „Biovital-Andi“
gerufen wird ... aber lassen wir das!
Sieger 2005
wurde ... na wer wohl? ... Thorsten Zingler. Allen Anschein nach scheint er
als „Panzerschiff Graf Spee“ auf dem Datteln-Hamm-Kanal zu fahren. Vielleicht
sollten wir die Story mit dem gebrochenem Arm ... STOP! „Zille“ kam auf 179
Punkte, im Schnitt auf über 22 Punkte pro Abend, Respekt. „Holzi“ sorgte
gleich für zwei Negativrekorde: 84 Gossen (mehr als 81 im Schnitt in den
vergangenen drei Jahren) und am 26.02.05 sagenhafte 66 Punkte beim „Fredenbaumkegeln“
(so besoffen war er doch eigentlich nicht). „Schlagge“ hingegen setzte 2005
zwei Glanzlichter: 241 Punkte beim „Fredenbaum-„ sowie 33 Punkte beim
„Münsterlandkegeln“.